240 Hz Monitor Test 2022

Die besten 240 Hertz Bildschirme im Test

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Die Leistung moderner PCs und Monitore steigt seit Jahren stetig an. Dazu trĂ€gt insbesondere die Gaming-Szene bei, in der die Hardware und technischen Details der GerĂ€te wesentlich ĂŒber Sieg oder Niederlage entscheiden. Der 240-Hz-Monitor Test offenbart hierbei das High-End-GerĂ€t fĂŒr die Bilddarstellung. Aber was unterscheidet diese Displays von anderen Monitoren? Was ist das Besondere an 240 Hertz und wofĂŒr steht diese Maßgabe ĂŒberhaupt?

Damit Sie beim Kauf eine klare Vorstellung haben, liefert dieser Ratgeber ausfĂŒhrliche Informationen ĂŒber die modernste Monitor-Variante. Dabei erfahren Gamer und Interessierte, was ein solcher Monitor ist und wie er funktioniert. Ebenso stehen die Vorteile im Fokus und warum sich diese Modelle vorrangig fĂŒr Zocker lohnen können.

Nicht zuletzt geht der Artikel auf den Monitorkauf ein. Denn die Frage, worauf bei einem Kauf zu achten ist und wie ein guter 240 Hz Monitor erkannt werden kann, fragen sich viele Menschen.

Was ist ein 240 Hz Monitor?

Die gesteigerte Leistung eines Monitors lĂ€sst sich anhand der technischen Daten einordnen. Was ist ein Display mit 240 Hz? In der Vergangenheit waren Monitore mit 60 Hz, 120 Hz, 144 Hz gelĂ€ufig. Die GerĂ€te lassen sich dabei im Rahmen ihrer Nutzungsart unterscheiden. Modelle mit 60 Hz eignen sich vor allem fĂŒr klassische Officeanwendungen. Wer hauptsĂ€chlich im BĂŒro arbeitet und Textverarbeitungsprogramme sowie Kalkulationsprogramme nutzt, kommt mit einem 60 Hz Display problemlos aus.

Beim Gaming sind allerdings schnelle Reaktionen oft gefragt. Speziell die neusten Games, bei denen eine realistische Grafik und zĂŒgiges Gameplay im Vordergrund stehen, kommt es oft auf Millisekunden an. Daher eignen sich BildgerĂ€te mit einer Aktualisierungsrate im dreistelligen Hertz-Bereich am besten fĂŒr anspruchsvollere PC-Spiele.

Aber eine dreistellige Bildwiederholfrequenz ist nicht alleine spielentscheidend. GrundsÀtzlich gilt: Wer Spiele zockt, die eher statisch aufgebaut sind (z. B. Strategiespiele ohne viele Actionsequenzen; Kartenspiele und Àhnliche Games), kann mit einer niedrigeren Hertz-Angabe gut auskommen.

Die Actiongames, Abenteuerspiele sowie Autorennen und Shooter erfordern hingegen eine erhöhte Leistung. Ein 240 Hertz Monitor ist fĂŒr diese Games ideal, da er es ermöglicht, schnelle Reaktionen vom Spieler ruckelfrei darzustellen. Denn eine erhöhte Aktualisierung des sichtbaren Bildes sorgt dafĂŒr, dass BewegungsablĂ€ufe flĂŒssig und geschmeidig dargestellt werden.

Ein Stottern oder ein verlangsamter Bildablauf schadet dem SpielvergnĂŒgen bei rasant aufgebauten Games erheblich. Das lĂ€sst sich vermeiden, indem ein Display genutzt wird, das eine hohe Bildwiederholrate bietet – 240 Hz ist hierbei die neuste technische Entwicklung auf dem Monitor-Markt. Aber was ist die Bildwiederholrate oder Aktualisierungsrate ĂŒberhaupt? Der nachfolgende Abschnitt erklĂ€rt genau, wie diese Monitore funktionieren und warum 240 Hz so reizvoll fĂŒr Gamer ist.

Wie funktioniert der 240 Hz Monitor?

Ein Gaming-Monitor muss Videospielsequenzen flĂŒssig darstellen können. Wenn das Spiel ruckelt oder stockt, entscheidet dies oftmals ĂŒber Sieg oder Niederlage. Dieser Faktor ist besonders fĂŒr jene Games wichtig, die schnelle Reaktionszeiten vom Spieler erfordern (z. B. Fortnite). Seit E-Sports und Multiplayer-Onlinegames im Mainstream angekommen sind, haben sich deshalb auch die technischen Leistungsmerkmale der Computer und Hardwarekomponenten stetig erhöht. Das ruckelfreie Erleben steht klar im Fokus bei Gaming-PCs und Gaming-Monitoren.

Ein Spiel, das in den einzelnen AblĂ€ufen stockt, weil die Hardware nicht auf die Anforderungen ausgelegt ist, bereitet keinen Spaß. FĂŒr Zocker sind die technischen Daten daher besonders relevant bei einer Anschaffung. Wie sind die Daten zu verstehen? Wie funktioniert ein Monitor mit 240 Hz?

Hertz – das HerzstĂŒck eines Gaming-Monitors

Die physikalische Einheit Hertz bezeichnet grundsÀtzlich eine bestimmte Frequenz, eine Wiederholrate. Bei bewegten Bildern (z. B. bei Filmen) sind deshalb dieZowie 240 Hertz Monitor sogenannten »Frames per second« (Bilder pro Sekunde) relevant. Es handelt sich dabei um eine Bildwiederholungsrate oder auch Aktualisierungsrate.

Der Computer bzw. die Grafikkarte ĂŒbertrĂ€gt eine bestimmte Menge an Bildern pro Sekunde (Fps) an den Monitor. Dieser Aktualisierungsvorgang innerhalb einer Sekunde nennt sich »Refresh«. Beispielsweise nutzt es wenig, wenn der Monitor eine hohe Bildwiederholfrequenz bietet, solange Filme und Serien lediglich 25 Fps enthalten. Der Monitor zeigt in diesem Beispiel immer nur 25 Bilder pro Sekunde an. Das gilt auch dann, wenn die ĂŒbrige technische Ausstattung deutlich mehr umsetzen könnte.

Die Bildwiederholrate Fps ist demnach fĂŒr Filme und Videos durchaus relevant. Allerdings ist dies ein statischer Wert. Er verĂ€ndert sich nicht, sondern hĂ€ngt von den Daten und Inhalten ab, die der PC an den Monitor ĂŒbermitteln soll. FĂŒr die Computerspielbranche ist die Aktualisierungsfrequenz des Monitors jedoch interessant.

Der Monitor trĂ€gt maßgeblich dazu bei, die Spiele richtig genießen zu können. Die restliche PC-Ausstattung entscheidet zusĂ€tzlich. Denn die verbauten Komponenten erbringen jede fĂŒr sich eine gewisse Leistung. Zudem verarbeitet jedes Hardware-Element die ankommenden Daten in unterschiedlicher Geschwindigkeit und Effizienz. Den grĂ¶ĂŸten Nutzen erzielen Spieler deshalb mit einer passend ausgewĂ€hlten Grafikkarte und einem angemessen leistungsstarken Prozessor. Die passenden Komponenten ermöglichen eine optimale DatenĂŒbertragung und -verarbeitung, was im Idealfall fĂŒr ein stotterfreies Spiel sorgt.

Die Vorteile eines 240 Hz Monitors

Sind Bildschirme mit 240 Hz empfehlenswerter als andere? Wo liegen ihre besonderen StĂ€rken? Die Modelle bieten die – meist theoretische – Möglichkeit, bis zu 240 Bilder pro Sekunde darzustellen. Damit bietet sich dem Gamer die Chance, einer kĂŒrzeren Reaktionszeit (»Input Lag«) und mehr BildschĂ€rfe. Denn bewegte Bilder ermöglichen generell mehr SchĂ€rfe als statische Bilder.

FĂŒr die Reaktionszeit heißt das: Wenn der Spieler eine Eingabe macht, erfolgt das sichtbare Ergebnis auf dem Bildschirm in einer kĂŒrzeren Zeit als bei anderen Modellen. Die fĂŒr den Nutzer auf dem Monitor sichtbare Reaktion nach einem Tastendruck und Mausklick erfolgt also schneller.

Aufgrund der hohen Aktualisierungsfrequenz verringert sich letzten Endes auch die BewegungsunschÀrfe. Bildmaterial erhÀlt damit mehr SchÀrfe und weniger Verzögerungen. Die hohe Aktualisierungsrate des Bildes verhindert demnach, dass Games stocken, ruckeln oder ins Stottern geraten.

Zusammengefasst zeigt der 240-Hz-Monitor Test im Kern die folgenden Vorteile:

Vorteile Nachteile
verringerter Input Lag meist etwas teurer
schnellere Reaktionszeiten
mehr BildschÀrfe
weniger Verzögerungen
flĂŒssigere BewegungsablĂ€ufe im Bild

Warum sich 240 Hz Monitore fĂŒr Gamer lohnen

Spieler profitieren am ehesten von einem 240 Hz Modell. Leistungsstarkes Gaming zeigt sich in der HĂ€ufigkeit, mit der Bilder auf dem Monitor aktualisiert werden. Ein GerĂ€t mit 240 Hz ermöglicht eine deutlich höhere Anzahl an Bildern pro Sekunde, die dargestellt werden können. FĂŒr Zocker ist dieser Fakt wichtig. Denn First-Person-Shooter beispielsweise benötigen eine schnelle Reaktion vom Spieler. Wer eine lahme Hardware hat, sieht Gegner oft zu spĂ€t. »Game Over« lautet die hĂ€ufige Folge. Damit das nicht passiert, lohnen sich leistungsstarke Monitore mit einer hohen Bildwiederholfrequenz.

Das lĂ€sst sich mit ein wenig Mathematik verdeutlichen: Eine Sekunde enthĂ€lt 1000 Millisekunden. Die angezeigten Bilder werden bei 60 Fps einheitlich verteilt. Damit zeigt ein Monitor mit 60 Hz alle 16,67 Millisekunden ein neues bzw. aktuelleres Bild an. Beispielsweise liegt diese Aktualisierungszeit bei einem 140 Hz Display nur noch bei 7,14 Millisekunden. Obwohl diese feinen Unterschiede fĂŒr das menschliche Auge im rasanten Gameplay kaum erkennbar sind, wirken sie sich dennoch auf das Gaming-Erleben aus.

Ein 240 Hz Bildschirm aktualisiert das Bild alle 4,17 Millisekunden. Der Bruchteil einer einzelnen Sekunde entscheidet daher in der Computerspielbranche ĂŒber Sieg und Niederlage. Im Shooter erkennen Spieler daraufhin ihre Gegner rechtzeitig und können eher reagieren. Ein 60 Hz Monitor zeigt das Bild des Gegners dagegen nur stockend und verzögert an, weil sich die Bilddarstellung nur alle 16,67 Millisekunden aktualisiert anstatt nach 4,17 Millisekunden.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Der Kauf eines 240 Hz Gaming-Monitors lĂ€sst sich anhand mehrerer technischer Details erleichtern. Denn 240 Hz sind nicht das einzige Kriterium, das fĂŒr Spieler wertvoll ist. Vielmehr hĂ€ngt der Zockerspaß beispielsweise von den AnschlĂŒssen, der Auflösung, den anderen Komponenten oder dem Preis ab.

Da weitere Hardware-Komponenten fĂŒr die LeistungsfĂ€higkeit außerdem wichtig sind, sollte auch auf die eingebaute Grafikkarte oder die Prozessorleistung geachtet werden. Dadurch lĂ€sst sich beim Gaming die beste Leistung aus der Technik herausholen – und das ist nicht nur fĂŒr ambitionierte Gamer im E-Sport lohnenswert, sondern auch fĂŒr Hobbyzocker. Worauf ist im Detail zu achten?

Auflösung

Multimedia-Monitore, die fĂŒr Videostreaming und andere mediale Darstellungen konzipiert sind, nutzen mittlerweile immer hĂ€ufiger 4K-Ultra-HD-Auflösungen oder WQHD. Anders ist das bei einem 240 Hz Monitor. Diese Bildschirme nutzen verbreitet Full-HD. Die Unterschiede der Auflösungen sind in der Anzahl der dargestellten Bildpixel zu suchen. GrundsĂ€tzlich gilt, je mehr Pixel ein Display bietet, desto schĂ€rfer und feiner ist das angezeigte Bild. Das heißt zusammengefasst:

  • 4K-Ultra-HD-Displays bieten 3840 x 2160 px
  • WQHD-Displays bieten 2560 x 1440 px
  • Full-HD-Displays bieten 1920 x 1080 px

Dabei stellt eine Full-HD-Auflösung beim Gaming nicht zwangslÀufig einen Nachteil dar. Vielmehr helfen die zusÀtzlichen Pixel auch nicht, wenn die Bilder pro Sekunde gleichbleiben. Eine Aktualisierungsrate von 240 Hz lÀsst sich am besten bei einer möglichst gleichen Framerate (Fps) nutzen. Aktuell sieht die technische Entwicklung eine noch schÀrfere Bilddarstellung beim Gaming aber kaum vor.

Schnittstellen und AnschlĂŒsse

Bei Monitoren kommen inzwischen vorrangig HDMI-AnschlĂŒsse zum Einsatz. Solch eine Schnittstelle ermöglicht die Übertragung von hochauflösenden Multimediadateien (»High-Definition«). FĂŒr gewöhnlich handelt es sich hierbei um einen HDMI 2.0 Anschlusstyp. Dieser erlaubt Auflösungen bis zu 4K. Die heutigen 240-Hz-Monitore bieten im Idealfall zwei verschiedene HDMI-Schnittstellen an. Damit lĂ€sst sich neben dem PC nĂ€mlich auch eine Spielkonsole (Playstation, X-Box, etc.) mit dem Bildschirm verknĂŒpfen.

Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte Displayports. Damit lassen sich ebenfalls Dateien mit bis zu 8K-Auflösung ĂŒbertragen. Gleichzeitig erlauben diese AnschlĂŒsse die Verwendung von Nvidia G-Sync sowie AMD FreeSync, die im Gaming-Bereich oft anzutreffen sind.

Ältere PCs und Monitore sind außerdem noch mit einem VGA-Anschluss ausgestattet. Dieser ist eine analoge Schnittstelle, die das Übertragen von Videodateien erlaubt. FĂŒr moderne Games ist dieser Anschluss nicht die erste Wahl bei der Kaufentscheidung. Bei einem 240 Hz GerĂ€t lohnt er sich im Regelfall lediglich, wenn ein alter Computer angeschlossen werden soll.

Stromverbrauch und Energieeffizienz

Normalerweise spielt die Energieeffizienz eine untergeordnete Rolle bei der Monitorauswahl. Der Stromverbrauch eines Displays zum Zocken ist im Allgemeinen bei rund 20 bis 30 Watt bemessen. Allerdings sind auch Modelle erhĂ€ltlich, die ĂŒber 50 kWh jĂ€hrlich beanspruchen. Insgesamt können sich diese Angaben deutlich unterscheiden.

Die Hersteller und verbauten Technologien bestimmen im Regelfall ĂŒber den Energiebedarf eines Monitors. Bei einem 240 Hz GerĂ€t können sich dadurch Stromkosten zwischen fĂŒnf und 20 Euro jĂ€hrlich ergeben. Um also das passende Gaming-Display zu finden, lohnt sich der Blick auf die Energieeffizienz beim Kauf.

Je geringer der Energieverbrauch ist, umso eher lÀsst sich bares Geld einsparen. Zudem schont ein geringer Stromverbrauch die Umwelt, was vielen Menschen zunehmend wichtig ist.

Ergonomie

RĂŒckenschmerzen, Kopfweh oder verspannte Schultern und Ă€hnliche Probleme können auch den Freizeit-Zocker betreffen. Nicht nur BĂŒroangestellte kennen die körperlichen Wehwehchen, die sich bei einer ungesunden Körperhaltung und einseitiger Überbelastung einzelner Körperbereiche einstellen. Deshalb ist bei einem Kauf von 240-Hertz-Monitoren der Ergonomie-Aspekt beachtenswert. Worauf ist bei einem Monitor im Bereich Ergonomie zu gucken?

Die Ausrichtung vom Bildschirm ist ein wesentliches Kriterium fĂŒr die ergonomische Sitzhaltung. Normalerweise beachten Gaming-Monitore die Ergonomie. Dementsprechend lassen sich die GerĂ€te mit 240 Hz zu diesem Zweck extra in der Höhe verstellen. ZusĂ€tzlich verfĂŒgen sie ĂŒber weitere Einstellmöglichkeiten: »Tilt«, »Pivot« und »Swivel« sind hier wichtige Funktionen. Was verbirgt sich dahinter?

»Pivot« erlaubt die Drehung des Bildschirms von dem klassischen Querformat ins oft praktischere Hochformat. Diese Option ist fĂŒr das Gaming selten relevant. Deshalb kann diese Einstelloption beim Kauf des Monitors ruhig vernachlĂ€ssigt werden. Anders sieht die RealitĂ€t bei »Tilt« und »Swivel« aus.

Die Bezeichnung »Tilt« steht fĂŒr den Neigungswinkel des Bildschirms. Das Display sollte bei einer ergonomischen Sitzhaltung so ausgerichtet sein, dass der Spieler senkrecht auf das Bild schaut. Zudem kommt es darauf an, leicht von oben herab auf den Monitor zu schauen zum entspannten Zocken. Diese Option bieten annĂ€hernd alle Hersteller fĂŒr ihre Monitore an.

Die Option »Swivel« ist hingegen nicht ĂŒberall verfĂŒgbar. Sie ist insbesondere bei einem TN-Panel wichtig und beschreibt die horizontale Drehbarkeit des Bildschirms. Wer Zuschauer beim Gaming hat, die beispielsweise neben einem sitzen, kann den Monitor mit »Swivel« leicht drehen, um den Blickwinkel fĂŒr die Zuschauer zu verbessern.

Panel-Typ: IPS oder TN?

Moderne LCD-Monitore enthalten FlĂŒssigkristalle, um das jeweilige Bild darzustellen. Diese FlĂŒssigkristallanzeige unterscheidet sich je nach Modell in ihrem Aufbau. Heutzutage sind im Gaming-Bereich zwei Panel-Typen vorherrschend: IPS oder TN.

Die Technologien unterscheiden sich vor allem im Praxistest. Allerdings sind die technischen Feinheiten fĂŒr Laien zu umfangreich, um sie in diesem 240-Hertz-Monitor Test ausfĂŒhrlich darzustellen. Generell gilt: TN steht fĂŒr »Twisted Nematic«, wĂ€hrend IPS die AbkĂŒrzung fĂŒr »In Plane Switching« bezeichnet. Wo liegen die Vorteile der einzelnen Technologien? Welche Rolle spielt sie beim Gaming?

TN-Panels

TN-Panels bieten sich fĂŒr E-Sports-Displays an. Denn sie lassen sich kostengĂŒnstig produzieren und bieten eine schnelle Reaktionszeit im Bereich von ein bis zwei Millisekunden. Damit sind sie fĂŒr 240 Hz GerĂ€te eine gute Option. Wo ist der Haken?

Bei einer TN-Paneltechnologie mangelt es an einer umfangreichen Bildwiedergabe. Die Farbkontraste sind bei diesen Modellen niedriger als bei anderen GerĂ€ten. Gleichzeitig zeigt sich das Bild ausschließlich direkt von vorn betrachtet gut. Der Blickwinkel fĂ€llt bei einem TN-Panel geringer aus.

Da TN-Monitore außerdem weniger True-Color-Farben darstellen können, wird der Rest des Farbspektrums mit »Dithering« emuliert. Das bedeutet, die ĂŒbrigen Farben werden nachgebildet. Schlussendlich bieten TN-Panels bei 240 Hz Displays zwar die technischen Voraussetzungen fĂŒr gutes Gaming. Aber die BildqualitĂ€t ist im Vergleich schlechter, sodass andere Technologien eher fĂŒr anspruchsvolles Gaming empfehlenswert sind.

IPS-Panels

Der wesentliche Unterschied zwischen IPS und TN stellt die Farbwiedergabe dar. Farben lassen sich auf einem IPS-Panel deutlich genauer darstellen als mit einem TN-Panel. ZusÀtzlich ist der Blickwinkel bei dieser etwas teureren Variante breiter, wodurch das dargestellte Bild nicht nur von vorne wirklich gut aussieht.

Allerdings ist das IPS-Panel bei einem 240 Hz Monitor fĂŒrs Gaming nicht automatisch ratsam. Denn die Reaktionszeiten sind ein Anlass zur Kritik. Oft finden sich bei diesen Bildschirmen Zeiten von fĂŒnf Millisekunden und mehr. Dadurch ist diese Technologie fĂŒr einen leistungsstarken Monitor mit 240 Hz eher weniger gut geeignet.

Ein IPS-Monitor ist vor allem bei all jenen beliebt, die viel Zeit fĂŒr Bild- und Videobearbeitung aufwenden. Durch den breiteren Blickwinkel (178 Grad) und der vollstĂ€ndigen Farbdarstellung aller True-Color-Farben sind diese Displays vorrangig fĂŒr kreative TĂ€tigkeiten geeignet (z. B. Fotografen, Videoproduktion).

FĂŒr das Gaming kommen sie weniger infrage, da ihre Reaktionszeit relativ lang ausfĂ€llt. Das kann Bildfehler und stockende BewegungsablĂ€ufe im Spiel nach sich ziehen. Das stört den Zockergenuss – speziell, wenn der Anspruch an die Reaktionszeit hoch ist.

Fazit – Gaming Monitor 240 Hz

Die Auswahl des richtigen Monitors mit der neuen 240 Hz Technologie, der den eigenen Gaming-AnsprĂŒchen genĂŒgt, kann durch mehrere Faktoren begrenzt werden. Dadurch fĂ€llt die abschließende Kaufentscheidung leichter. Ein 240-Hz-Monitor Test hilft bei der Entscheidung fĂŒr oder gegen ein Modell. FĂŒr Gamer sind diese neueren Bildschirme definitiv eine Überlegung wert.

Obwohl die sichtbare LeistungsfĂ€higkeit auf dem Display zu einem großen Teil von dem verbauten Prozessor, der genutzten Grafikkarte und dem jeweiligen Spiel abhĂ€ngt, lohnen sich die Monitore mit 240 Hz vor allem langfristig. Denn die Gaming-Industrie entwickelt sich weiter – und damit steigen auch die Anforderungen an die Reaktionszeiten und Bilddarstellung beim Monitor.

Fragen und Antworten zum Thema 240 Hertz Monitor

Beim Kauf des Gaming-Monitors fĂ€llt vor allem auf, dass es kein breites Massenprodukt ist. Hersteller bedienen mit dem 240 Hertz Monitor eher eine Nische auf dem Markt. Das erklĂ€rt, warum nicht alle Marken solche Bildschirme in ihrem Sortiment fĂŒhren. Wer fĂŒhrt also die speziellen Gaming-GerĂ€te?

 

  • Viewsonic
  • Zowie (Tochtermarke von BenQ)
  • MSI
  • AOC
  • Acer
  • Asus
  • Alienware (Tochtermarke von Dell)
  • LG

Andere große Marken stellen keine 240-Hz Bildschirme her. Dazu gehören beispielsweise HP oder Samsung. Wer Wert auf Marken legt, sollte sich dessen bewusst sein, wenn ein Monitorkauf geplant ist.

Wer nicht viel Geld hat, macht eher technische Abstriche als jemand, dessen Bankkonto gut gepolstert ist. Aber in welchen Preiskategorien sind die Monitore ĂŒberhaupt erhĂ€ltlich? Womit ist zu rechnen?

GrundsĂ€tzlich ist die Preisspanne bei Computermonitoren relativ groß. Es sind preisgĂŒnstige Modelle ab 100 Euro möglich. Ebenso kann ein hochwertiger Bildschirm auch ĂŒber 500 Euro kosten. Im Fall der Gaming-GerĂ€te kosten liegen die Preise im Allgemeinen bei einem Betrag von etwa 300 Euro bis 600 Euro.

Ein 240 Hertz Monitor ist eine kostspielige Anschaffung welche gut gepflegt werden sollte wenn der Spaß daran lange halten soll.
Damit der Monitor frei von Staub, Schmutz oder gar Kratzern bleibt, ist die richtige Reinigung ausschlaggebend.

Vorab: Reinigen Sie Ihren Bildschirm niemals mit chemischen Reinigungsmitteln, Essig oder BĂŒrsten. Wird der Monitor mit falschen Mitteln oder TĂŒchern gereinigt, kann dies zu Kratzern auf dem Bildschirm fĂŒhren.

Wir empfehlen daher das Reinigen mit einem passenden Reinigungsmittel. Mittlerweile finden sich einige Reinigungs-Sets auf dem Markt mit deren Hilfe sich der Monitor einfach und schnell reinigen lÀsst. Und das ganz ohne Kratzer.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Blogbeitrag „Wie reinige ich meinen Monitor richtig

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